Bei Gewehr, und auch bei Pistole, sind die Druckluftdisziplinen in der Regel der Einstieg in den Schießsport.
Auf zwanzig überdachten und beheizten Ständen haben unsere Schützen die Möglichkeit ihre Fertigkeiten mit den Sportgeräten unter Beweis zu stellen. Wir schießen auf elektronische Anlagen der Fa. Meyton.
Luftgwehr und Luftpistole sind Disziplinen bei denen die Sportgeräte Erwerbsscheinfrei erworben werden können

L u f t p i s t o l e

Geleitet wird die Sparte von: Herbert Frank und Detlef Gripp

Neben dem freistehenden Anschlag, kann ab dem 56. Lebensjahr auch die Disziplin LP-Aufgelegt geschossen werden.


Nach den ersten Erfolgen bei Wettkämpfen und Meisterschaften kann dann eine sogenannte "Scharfe Waffe" beim Verein beantragt werden.
Auch hier fängt man klein, d.h. mit Kleinkaliber (KK) an und steigert sich dann zur Großkaliberwaffe (GK).

Diese Disziplinen werden dann auf den dafür zugelassenen Ständen geschossen.
Für die Gewehrdisziplinen stehen 12 50mtr. Stande und 4 100mtr. Stände zur Verfügung.
Fast alle Pistolendisziplinen werden auf 25mtr. geschossen. Dafür stehen uns 10 überdachte Stände zur Verfügung. Lediglich die Disziplin Freie Pistole wird auf 50mtr. ausgetragen.

K l e i n k a l i b e r - G e w e h r

Geleitet wird die Sparte von: Dirk Möller und Ingo Spohn

Unser 50/100mtr Stand
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Die kleinkalibrigen Langwaffen-Disziplinen sind:
KK-Gewehr 50m / 100m

  • Waffe:
  • Munition: handelsübliche Geschosse im Kaliber .22lr
  • Scheiben: 50 m siehe , 100 m siehe
  • Entfernung: 50 m bzw. 100 m
  • Anschlag: kniend / stehend / Auflage
  • Programme: Je nach Disziplin zw. 30 und 60 Schuß

K l e i n k a l i b e r - P i s t o l e

Geleitet wird die Sparte von: Hilmar Haas und Jan Halter

Nach dem erfolgreichen Start mit der Luftpistole und Leistungsnachweisen bei Wettkämpfen und Meisterschaften, kann eine Kleinkaliberpistole beim Vorstand beantragt werden. 

Begonnen wird dann in der Regel mit der Disziplin Sportpistole, gefolgt von Standardpistole. Beide Disziplinen werden auf 25 m Entfernung geschossen.

Eine weitere sportliche Herausforderung, ist die Disziplin Freie Pistole, früher auch Scheibenpistole genannt. Hier beträgt der Scheibenabstand 50m. Sie gilt zusammen mit der Luftpistole als mit die schwierigste Disziplin im Schießsport.

Da gehen die Meinungen natürlich auch auseinander, aber FP, wie Freie Pistole abgekürzt genannt wird, ist schon eine Herausforderung.

Für alle 3 Disziplinen gilt, dass nur mit KK-Munition .22lr geschossen wird.


G r o ß k a l i b e r - G e w e h r

Geleitet wird die Sparte von: Martin Mohr, Jörg Büttner und Sören-Peer Huke

Die großkalibrigen Langwaffen-Disziplinen sind:
Unterhebelrepetierer 50m / 100m

  • Waffe: zugelassen sind Repetiergewehre (Langwaffe / Mehrlader), der Nachweis der Originaltreue obliegt dem Schützen
  • Munition: handelsübliche Geschosse im Kaliber von max. 11,63 mm (*.45)
  • Scheiben: 50 m siehe 0.4.3.03, 100 m siehe 0.4.3.04.
  • Entfernung: 50 m bzw. 100 m
  • Anschlag: kniend / stehend
  • Programme: 40 Schuss bestehend aus 2 Serien kniend á 10 Schuss und aus 2 Serien stehend á 10 Schuss (Regel 1.56.4.1)

Ordonanzgewehr 100m

  • Waffe: zugelassen sind Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden, der Nachweis der Originaltreue obliegt dem Schützen, Einzellader, Unterhebelrepetierer und Selbstlader sind nicht zugelassen
  • Munition: handelsübliche, auch wieder geladene Zentralfeuerpatronen
  • Scheiben: Breite des Ringes 10 = 50 mm, der Ringe 1 bis 9 = je 25 mm
  • Entfernung: 100 m
  • Anschlag: liegend freihändig - stehend freihändig, im Liegendanschlag darf ein Gewehrriemen (Tragriemen), der mit beiden Enden an der Waffe befestigt sein muss, verwendet werden
  • Programme: 40 Schuss bestehend aus zwei Serien liegend à 10 Schuss und aus zwei Serien stehend à 10 Schuss (Regel 1.58 SpO)

Ordonanzgewehr 100m Auflage

  • Waffe: zugelassen sind Repetiergewehre, die bis einschließlich 31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden, der Nachweis der Originaltreue obliegt dem Schützen, Einzellader, Unterhebelrepetierer und Selbstlader sind nicht zugelassen, nur offene Visierung, ab Alter 46 Jahre.
  • Munition: handelsübliche, auch wieder geladene Zentralfeuerpatronen
  • Scheiben: Breite des Ringes 10 = 50 mm, der Ringe 1 bis 9 = je 25 mm
  • Entfernung: 100 m
  • Anschlag: stehend aufgelegt
  • Programme: 30 Schuss bestehend aus drei Serien à 10 Schuss stehend aufgelegt, 5 Schuss Probe, Zeit 45 Minuten (Regel 9.59 SpO/NDSB)

G r o ß k a l i b e r - P i s t o l e

Geleitet wird die Sparte von: Martin Mohr, Jörg Büttner und Sören-Peer Huke

Mit der Luftpistole und Sportpistole wurde erfolgreich demonstriert, das der Schießsport einem grundsätzlich liegt.
Also auf zur nächsten Herausforderung. Großkaliberpistole bzw. Großkaliberrevolver.

Das Schießen mit einer GK-Kurzwaffe wird in 4 Disziplinen unterteilt.

Es sind je 2 Revolver u. Pistole-Disziplinen:
Revolver .357 und .44mag sowie
Pistole 9mm und .45ACP


V o r d e r l a d e r

Geleitet wird die Sparte von: Andreas Kobe, Sergej Maj und Jürgen Wolgast

Die VL-Langwaffen-Disziplinen sind:

  • Perkussionsgewehr: 50 m stehend (Perkussionsscheibengewehr), Geschossform beliebig (Regel 7.10 SpO)
  • Perkussions-Freigewehr: 100 m liegend, Geschossform beliebig (Regel 7.15 und Regel 7.16 300 m SpO)
  • Perkussions-Dienstgewehr: 100 m liegend, Mindestkaliber 13,5 mm, Geschossform zur Waffe gehörend, zum Beispiel Miniégeschoss (Regel 7.20 SpO)
  • Steinschlossgewehr: 50 m stehend, Geschoss nur Rundkugel (Regel 7.30 und Regel 7.31 100 m liegend SpO)

Programm: 15 Schuss in 40 Minuten, vorher unbegrenzte Anzahl von Probeschüssen in 10 Minuten


Die VL-Kurzwaffen-Disziplinen sind:

  • Perkussionsrevolver: 25 m stehend, Geschossform beliebig (Regel 7.40 SpO)
  • Perkussionspistole: 25 m stehend, Geschoss nur Rundkugel (Regel 7.50 SpO)
  • Steinschlosspistole: 25 m stehend, Geschoss nur Rundkugel (Regel 7.60 SpO)

Programm: 15 Schuss in 40 Minuten, vorher unbegrenzte Anzahl von Probeschüssen in 10 Minuten

Geschossen wird auf unseren Anlagen ausschließlich nach den Bestimmungen des DSB und der Hausordnung.

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